wohlauf

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Nutzungsbedingungen) für wohlauf

Stand: 10. Juli 2026

1. Anbieter und Geltungsbereich

1.1 Anbieter und Vertragspartner für die Nutzung der App wohlauf (nachfolgend "wohlauf" oder "App") ist:

Frondorf Digital Solutions Inhaber: Lucas Frondorf c/o The Pier Coworking, Große Bleiche 15 55116 Mainz Telefon: +49 15678 553 190 E-Mail: solutions@frondorf.co Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß Paragraf 27a Umsatzsteuergesetz: DE452204660

Frondorf Digital Solutions ist ein Einzelunternehmen (nachfolgend "Anbieter" oder "wir").

1.2 Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung der App wohlauf sowie der zugehörigen Dienste, die über die Server unter https://wohlauf.co und https://api.wohlauf.co bereitgestellt werden.

1.3 wohlauf richtet sich an Verbraucherinnen und Verbraucher. Ein Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1.4 Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Nutzers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, wir stimmen ihrer Geltung ausdrücklich zu.

2. Leistungsbeschreibung (vereinbarte Beschaffenheit)

Die folgende Beschreibung legt fest, welche Eigenschaften und welchen Funktionsumfang wohlauf hat. Sie ist zwischen dem Nutzer und dem Anbieter als vereinbarte Beschaffenheit im Sinne der gesetzlichen Regelungen über den Verbrauchervertrag über digitale Produkte vereinbart. Ein Zustand oder eine Funktion, die über diese Beschreibung hinausgeht, ist nicht geschuldet und nicht Bestandteil des Vertrags.

2.1 Was wohlauf tut. wohlauf beobachtet mithilfe der Bewegungssensorik des iPhones (CoreMotion, Geräte- und Bewegungsaktivität, optional die Schrittzahl aus HealthKit ausschließlich lesend, allein um die App im Hintergrund zu aktivieren), ob das iPhone des Nutzers im Tagesverlauf bewegt wird. wohlauf verarbeitet dabei keine Standortdaten. Registriert die App über einen Zeitraum von 18 Stunden keine Bewegung des Geräts, ist vorgesehen, dass der Server einen Hinweis auslöst und versucht, die vom Nutzer selbst benannten Kontakte zu benachrichtigen. Die Benachrichtigung ist darauf ausgelegt, nacheinander (sequenziell) zu erfolgen, im Regelfall etwa ein Kontakt alle 45 Minuten, bis eine der benachrichtigten Personen eine Bestätigungsverknüpfung ("Bestätigungslink") antippt. Ist die Kontaktliste durchlaufen, ohne dass eine Bestätigung erfolgt ist, ist abschließend eine einmalige Nachricht an alle Kontakte vorgesehen. Eine bestimmte Taktung, ein bestimmter zeitlicher Ablauf, die Zustellung oder ein Erfolg dieser Benachrichtigungen wird nicht zugesagt und ist nicht geschuldet (Ziffer 2.5).

2.2 Was den Ablauf beendet. Der Nutzer kann den Vorgang jederzeit über die Schaltfläche "Mir geht es gut" beenden. Registriert die App wieder eine Bewegung des Geräts, endet der Vorgang ebenfalls automatisch.

2.3 Was wohlauf ausdrücklich nicht ist und nicht tut. Die folgenden Klarstellungen sind Teil der vereinbarten Beschaffenheit:

wohlauf misst allein die physische Bewegung eines Geräts. Aus dem Ausbleiben einer Gerätebewegung lässt sich nicht zuverlässig auf den Gesundheitszustand, eine Notlage oder das Befinden einer Person schließen. Ein fehlender Hinweis bedeutet nicht, dass es einer Person gut geht. Ein ausgelöster Hinweis bedeutet nicht, dass eine Person Hilfe benötigt.

2.4 Abhängigkeiten und Grenzen der Funktion. Die Funktion von wohlauf setzt zwingend voraus und hängt ab von:

wohlauf hat auf das Verhalten der Kontaktpersonen keinen Einfluss. Ob und wie eine benachrichtigte Person reagiert, liegt allein bei dieser Person.

2.5 Keine Verfügbarkeits- und keine Erfolgszusage. Eine ununterbrochene, fehlerfreie, vollständige oder rechtzeitige Auslösung, Zustellung oder Bearbeitung von Hinweisen und Nachrichten wird nicht zugesagt und ist nicht Bestandteil der vereinbarten Beschaffenheit. Die in Ziffer 2.1 genannten Zeitangaben (etwa der Abstand von 45 Minuten) sind Richtwerte der technischen Auslegung und keine zugesagten Fristen. Ausfälle können sich insbesondere aus den in Ziffer 2.4 genannten Umständen, aus Wartungsarbeiten, aus Störungen von Vorleistungen Dritter (etwa Mobilfunknetze, SMS-Dienste, Push-Dienste, Betriebssystem) sowie aus höherer Gewalt ergeben. wohlauf ist als ergänzende, komfortable Aufmerksamkeitshilfe konzipiert und ersetzt keine persönliche Fürsorge, keine regelmäßige menschliche Kontaktaufnahme und keinen professionellen Notruf- oder Rettungsdienst.

3. Zustandekommen des Vertrags, Rolle von Apple

3.1 wohlauf wird ausschließlich über den Apple App Store bezogen. Verkäufer und Vertragspartner des Kaufvertrags über den Erwerb der App und der In-App-Berechtigungen (kostenpflichtige Zugänge) ist Apple. Apple tritt insoweit als Händler (merchant of record) auf und wickelt die Zahlung, die Rechnungsstellung, etwaige Rückerstattungen sowie den verbraucherrechtlichen Widerruf ab. Für den Erwerbsvorgang gelten zusätzlich die Nutzungsbedingungen von Apple (insbesondere die Apple Media Services Terms and Conditions).

3.2 Zwischen dem Nutzer und dem Anbieter kommt mit der Installation und Nutzung der App ein unentgeltlicher Nutzungsvertrag über die Bereitstellung der App und der zugehörigen Serverdienste nach Maßgabe dieser Nutzungsbedingungen zustande. Der Umfang der freigeschalteten Funktionen richtet sich nach der über Apple erworbenen oder über einen Freischaltcode (Ziffer 5) gewährten Berechtigung.

3.3 Für den Betrieb von wohlauf ist kein Nutzerkonto und keine Anmeldung erforderlich. Die Identifikation erfolgt technisch über eine zufällig erzeugte Gerätekennung (device_id, eine UUID), die im iCloud-Schlüsselbund gespeichert wird, sowie über einen anonymen Authentifizierungsnutzer.

4. Preise, Laufzeiten, Testphase, Kündigung

4.1 Testphase. Ab der Installation der App steht eine kostenlose Testphase von 14 Tagen zur Verfügung. Nach Ablauf der Testphase ist für die weitere Nutzung der kostenpflichtigen Funktionen der Erwerb einer Berechtigung erforderlich.

4.2 Berechtigungen und Preise. Es werden folgende Berechtigungen angeboten:

Alle Preise verstehen sich als Endpreise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt des Erwerbs im App Store angezeigten Preise.

4.3 Abrechnung und Verlängerung. Die Abrechnung sowie das automatische Verlängern des Jahresabonnements erfolgen über das Apple-ID-Konto des Nutzers nach den Bedingungen von Apple. Beim automatisch verlängernden Abonnement wird der Betrag für den Folgezeitraum innerhalb der letzten 24 Stunden vor Ablauf des laufenden Zeitraums über das Apple-ID-Konto belastet, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wurde.

4.4 Kündigung. Ein automatisch verlängerndes Abonnement kann jederzeit in den Einstellungen des Apple-ID-Kontos (App Store) verwaltet und gekündigt werden. Die Kündigung wird zum Ende des jeweils laufenden Abrechnungszeitraums wirksam. Um eine automatische Verlängerung zu vermeiden, muss die Kündigung mindestens 24 Stunden vor Ablauf des laufenden Zeitraums erfolgen. Die nicht verlängernden Zugänge (2 Jahre, Lifetime) müssen nicht gekündigt werden.

4.5 Der Nutzungsvertrag mit dem Anbieter (Ziffer 3.2) kann vom Nutzer jederzeit durch Deinstallation der App beendet werden.

5. Freischaltcodes für Testnutzer

Wir können eigene Freischaltcodes (Redeem-Codes) ausgeben, die einen dauerhaften Zugang (Lifetime) gewähren. Diese Codes werden von uns und nicht von Apple ausgegeben (es handelt sich nicht um Apple Offer Codes). Ein Anspruch auf Ausgabe, Einlösung oder Ersatz solcher Codes besteht nicht. Die Codes sind nicht übertragbar, nicht auszahlbar und dienen ausschließlich Test- und Erprobungszwecken.

6. Widerrufsrecht

Der Erwerb der App und der kostenpflichtigen Berechtigungen erfolgt über Apple als Verkäufer (Ziffer 3.1). Ein etwaiges gesetzliches Widerrufsrecht sowie Rückerstattungen sind daher gegenüber Apple und nach den Bedingungen von Apple geltend zu machen. Der Anbieter ist nicht Verkäufer dieser Leistungen und wickelt weder Zahlungen noch Widerruf oder Rückerstattung ab. Anfragen zu Rückerstattungen richten Sie bitte über den Apple App Store an Apple.

7. Pflichten und Obliegenheiten des Nutzers

Der Nutzer trägt maßgeblich zum Funktionieren von wohlauf bei. Der Nutzer sollte im eigenen Interesse und im Interesse der von ihm benannten Kontakte insbesondere:

7.1 die hinterlegten Kontaktdaten (Name und Rufnummer oder App-Kontakt der benannten Personen) aktuell, vollständig und richtig halten und veraltete Angaben unverzüglich berichtigen;

7.2 jede von ihm als Kontakt benannte Person vor der Benennung darüber informieren, dass sie als Kontakt hinterlegt wird, welche Nachrichten sie unter welchen Umständen von wohlauf erhalten kann und dass hierfür ihr Name und ihre Rufnummer verarbeitet werden, sowie sicherstellen, dass er zur Angabe dieser Daten berechtigt ist. Diese Obliegenheit besteht ergänzend und tritt nicht an die Stelle der eigenen Informationspflicht des Anbieters: Der Anbieter informiert die benannten Kontakte über die Verarbeitung ihrer Daten selbst; die erste an einen Kontakt gerichtete Nachricht enthält die nach Art. 14 DSGVO erforderlichen Informationen oder einen unmittelbaren Verweis darauf. Rechtsgrundlage der Verarbeitung der Kontaktdaten ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung (Ziffer 11);

7.3 die für den Betrieb erforderlichen Systemberechtigungen erteilen und erteilt lassen, insbesondere den Zugriff auf Bewegungs- und Aktivitätsdaten, die Hintergrundaktualisierung und die Mitteilungen, und diese Berechtigungen nicht widerrufen, solange die Funktion genutzt werden soll;

7.4 die App nicht aus dem App-Umschalter (App Switcher) entfernen und ihre Ausführung im Hintergrund nicht unterbinden sowie auf einen ausreichenden Akkuladestand und eine funktionierende Netzverbindung achten;

7.5 seine Einstellungen (insbesondere die Auswahl und die Reihenfolge der Kontakte) selbst überprüfen und pflegen;

7.6 wohlauf nicht als Ersatz für einen Notruf, einen Rettungsdienst, eine ärztliche Versorgung oder eine sonstige professionelle Betreuung einsetzen und dies auch den benannten Kontakten gegenüber nicht so darstellen.

Kommt der Nutzer diesen Obliegenheiten nicht nach, kann die Funktion von wohlauf beeinträchtigt sein oder ausbleiben. Es handelt sich um Obliegenheiten im eigenen Interesse des Nutzers und nicht um die Haftung verlagernde Bedingungen. Die zwingende und nicht ausschließbare Haftung des Anbieters, insbesondere für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit (Ziffer 10.1), bleibt von dieser Regelung in jedem Fall unberührt. Im Übrigen richtet sich die Verantwortlichkeit nach den gesetzlichen Regelungen, einschließlich der Regelungen über ein etwaiges Mitverschulden.

8. Verfügbarkeit und Wartung

8.1 Der Anbieter bemüht sich um einen möglichst störungsfreien Betrieb der Serverdienste, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeit (siehe Ziffer 2.5).

8.2 Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst für Wartungs-, Aktualisierungs- und Sicherungsarbeiten vorübergehend zu unterbrechen oder einzuschränken. Der Anbieter wird planbare Wartungen nach Möglichkeit so legen, dass die Beeinträchtigung gering bleibt, und den Nutzer bei erheblichen Einschränkungen in geeigneter Weise informieren, soweit dies zumutbar und möglich ist.

8.3 Der Anbieter darf die App weiterentwickeln, anpassen und Funktionen ändern, insbesondere soweit dies aus technischen Gründen, zur Erhaltung der Vertragsgemäßheit, aus Sicherheitsgründen oder aufgrund geänderter rechtlicher Vorgaben erforderlich ist. Wesentliche für den Nutzer nachteilige Änderungen des Funktionsumfangs werden wir nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen über die Änderung digitaler Produkte behandeln und rechtzeitig mitteilen.

9. Änderungen dieser Nutzungsbedingungen

9.1 Der Anbieter kann diese Nutzungsbedingungen ändern, soweit dies zur Anpassung an eine geänderte Rechtslage oder höchstrichterliche Rechtsprechung, an geänderte technische oder betriebliche Rahmenbedingungen oder zur Behebung einer Regelungslücke erforderlich ist und der Nutzer hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

9.2 Über solche Änderungen wird der Anbieter den Nutzer in geeigneter Weise, etwa in der App, mit einer Frist von mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Wirksamwerden informieren. Ein Schweigen des Nutzers oder die bloße weitere Nutzung der App gilt nicht als Zustimmung.

9.3 Änderungen, die den Nutzer nicht nur unerheblich benachteiligen, die wesentliche Leistungspflichten betreffen oder die die Verarbeitung personenbezogener Daten berühren, werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Nutzers wirksam. Erforderliche datenschutzrechtliche Einwilligungen werden gesondert und ausdrücklich eingeholt; sie können nicht durch eine Änderungsmitteilung ersetzt werden.

9.4 Stimmt der Nutzer einer mitgeteilten Änderung nicht zu, so bleibt es bis auf Weiteres bei den bisherigen Bedingungen. Jede Partei kann den unentgeltlichen Nutzungsvertrag in diesem Fall nach Maßgabe der gesetzlichen Regelungen beenden. Der Nutzer kann die Nutzung jederzeit durch Deinstallation der App beenden.

10. Haftung

10.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt

10.2 Bei einfacher (leichter) Fahrlässigkeit haftet der Anbieter, außer in den Fällen der Ziffer 10.1, nur bei der Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Nutzer regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

10.3 Die Haftung für die Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit nach Ziffer 10.1 und die Haftung nach den übrigen Fällen der Ziffern 10.1 und 10.2 bleiben in vollem Umfang bestehen und werden durch diese Nutzungsbedingungen nicht ausgeschlossen oder begrenzt. Außerhalb dieser Fälle ist eine weitergehende Haftung des Anbieters ausgeschlossen. Dieser Ausschluss betrifft insbesondere Schäden, die darauf beruhen, dass ein Hinweis oder eine Nachricht wegen der in den Ziffern 2.4 und 2.5 beschriebenen Umstände nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig ausgelöst, zugestellt oder bearbeitet wurde, oder darauf, dass eine benannte Kontaktperson nicht, nicht rechtzeitig oder nicht in geeigneter Weise reagiert hat.

10.4 Soweit die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

10.5 Die Regelungen dieser Ziffer 10 bewirken keine Änderung der Beweislast zum Nachteil des Nutzers.

11. Datenschutz

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten, insbesondere zu den Rechtsgrundlagen (unter anderem Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für den Kerndienst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO für die Verarbeitung der Kontaktdaten und Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO für die in der App eingeholte ausdrückliche Einwilligung), zu den eingesetzten Auftragsverarbeitern, zu einer etwaigen Drittlandübermittlung und zu den Betroffenenrechten, enthält die gesonderte Datenschutzerklärung, abrufbar unter https://wohlauf.co/datenschutz. Der Anbieter hält diese Erklärung zusätzlich an leicht auffindbarer Stelle in der App bereit. Diese Nutzungsbedingungen treffen keine abschließende Regelung zum Datenschutz.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Anwendbares Recht. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ist der Nutzer Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat der Europäischen Union, so bleiben die zwingenden verbraucherschützenden Bestimmungen dieses Staates von der Rechtswahl unberührt.

12.2 Gerichtsstand. Ein besonderer Gerichtsstand wird gegenüber Verbrauchern nicht vereinbart. Es gelten die gesetzlichen Regelungen. Sofern der Nutzer Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist oder im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand hat, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters, soweit gesetzlich zulässig.

12.3 Verbraucherstreitbeilegung. Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

12.4 Salvatorische Klausel. Sollte eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. An die Stelle einer unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.